6 Tagesfahrt
Cinque Terre, Portofino - Italien
So. 22.06. Fr. 27.06.2008
von Elisabeth Wanner
1. Tag Anreise, Lugano, Marina di Pietrasanta
Leinen los, Reisezeit,
im Juni ist es stets soweit.
Zielpunkt, der Süden, zwischen Himmel und Meer
Ligurische Berge, Sand, Strand und südliches Flair.
Um 5,30 Uhr fahren wir, in einen wunderschönen Sonntagmorgen,
Richtung Memmingen-Bregenz, durch unser schönes Land,
mitten durch die Berge, vom Himmel umrahmt.
Mit seinem azur blauen Band
bei Hörbranz überschreiten wir die Grenze und tauchen ein, ins Österreicher Land.
Eine Pause ist angesagt, unser Team, das Tischlein deck dich zaubert und Kaffee,
Tee und Nusskranz serviert,
gestärkt und frohgemut unsere weitere Fahrt ins Lichtenstein, Chur und Splügen entgegen führt.
Belizona und Lugano sind bald erreicht,
die bewaldeten Bergzüge hüben und drüben einem Bilderbuchausschnitt gleicht.
Schluchten und zerklüftetes Steinmassiv schmale Straßen und Stege
wilde Romantik zeichnet das Gebiet der Via Mala aus, dem wir nun begegnen.
Wir durchfahren den 6,6 km langen Bernardinotunnel, wo wir eine sagenhafte Aussicht haben,
ein Blick in der Tiefe beschert uns einen unvergesslichen Eindruck über die kunstvolle
Überschneidung der in Serpentinen angelegten Straßen.
Lugano ist unser Mittagsziel dort haben wir einen zweistündigen Aufenthalt zur freien Verfügung,
die einen suchen in der Seepromenade, die anderen in der Stadt ihr Vergnügen.
Weiter geht´s wir legen nochmals eine Kaffeepause ein
und laut Friedl wollen wir bis zirka 18,00 Uhr an unserem Zielort sein.
Marina die Pietrasanta unsere letzte Bastion ist schon in Sicht,
und die Sonne durch diesige Luftschicht bei 32 Grad dringt, sendet ein warmes Licht.
Unser Hotel AMBASCIATORI, supernah am Meer gelegen, ist uns gleich sympathisch.
Nach erfreulichem Zimmerbezug erwartet uns ein exzellenter und üppiger Abendtisch.
Ein kleiner Spaziergang zum Meer den Anreisetag beschließt,
ein jetzt verblassender Sonntag schon den neuen Morgen begrüßt.
2. Tag Cinque Terre
Heute wollen wir die Cinque Terre erkunden,
unsere Führerin Inge hat sich schon eingefunden.
Wir fahren zunächst der Küste entlang, unter Palmen und Magnolien,
hier weist der Golf die tiefste Bucht auf, machen eine Stadtrundfahrt
in La Spezia,, anschließend geht´s zum Monte Nero hinauf.
Unsere Inge verspricht uns eine sagenhafte Panoramaaussicht, geeignet
zum photographieren.
Der Bus bringt uns noch bis zu unserem Wanderweg, wo wir uns zu Fuß,
Pfade und Treppen abwärts bemühen.
Im kleinen Fischerdorf Manarola mit seinen 750 Einwohnern,
kommen wir an,
die San Lorenzo Kirche wird von einem zum Campanile
umfunktionierten Wachturm flankiert
den wir bewundern dann.
Die Fassade weist eine filigrane Fensterrose auf,
den Innenraum schmücken 2 feierliche Flügelaltäre aus dem 15. Jhd. aus.
Wir erkunden die schmalen Treppenwege zwischen den empor
gestapelten Häusern,
gehen durch´s Tunnel zum berühmten Liebesweg Via del Amore,
gelangen auf den in Felsen gehauen, teils auf Stützen verlegten Weg,
in zirka 30 Minuten nach Riomaggiore.
Blühende Myrten, Agaven, Feigen, Oleander und Steineichen säumen
unseren Weg,
die 1 km lange, gut gesicherte, hinreißend atemberaubende Strecke
wurde 1930 gelegt.
Riomaggiore ist in die Schlucht eines später überbauten Bergbachs gezwängt,
die jetzt als Hauptstraße führt,
seit 1997 wurde diese Traumlandschaft zum Unesco Weltkulturerbe gekürt.
Bergwärts steigen die schier endlosen jahrhunderte alten Rebterrassen an,
auf denen berühmte Prädikatsweine gedeihen die man käuflich erstehen kann.
5 Dörfer, Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso,
die am Steilhang kleben,
kann man nicht mit dem Auto erreichen sondern nur per Schiff oder Bahn erleben.
Für uns steht heute auf dem Tagesplan, die von Riomaggiore, durch waldiges Bergland führende
Eisenbahn, wo wir in Monterosso wieder aussteigen dann.
Die von Weinbergen, Kastanien und Pinienwäldern gesäumte Bucht,
mit ihrem bunt eleganten Strand ist beliebter Badeort und auch
von Einheimischen gern besucht.
Hier haben wir einen längeren Aufenthalt zum eigenen Verfügen,
der 6.500 Einwohner zählende Ort, ist landschaftlich reizvoll gelegen.
Ein Bauwerk, die Kirche San Andrea mit ihrer
grün-weiß gestreiften Marmorfassade fällt besonders auf,
wo man, im ersten Blick, auf eine aus weißem Marmor
gemeißelte filigrane Fensterrose schaut.
Der dreischiffige Innenraum mit ebenfalls gestreiften
Säulen wurde 1463 auf fünf Schiffe erweitert,
auch ausdrucksvolle Bilder namhafter Künstler die
Kirche bereichern.
In Monterosso haben wir einen längeren Aufenthalt
der sich über die Mittagszeit erstreckt
und in den eleganten Boutiquen, Geschäften
und Restaurants, Wünsche weckt.
Am Spätnachmittag steigen wir in das Linienschiff ein,
das uns nach La-Spezia zurück bringt.
Glücklich und voller neuer Eindrücke erreichen wir
unser Hotel, wo das Abendessen schon winkt,
und einen herrlichen schönen Tag seinen Abschluss bringt.
3. Tag Portofino
In Rapallo beginnt heute unser Programm,
gleich nach dem Frühstück kommen wir mit unserem Bus dort an.
Die ligurische Perle am ligurischen Golf man das Festungsstädtchen nennt,
beeindruckend für jeden, der das geschäftige Treiben am Lungomare kennt.
Bunt gewürfelte Gäste relaxen, baden und sonnen
und Boote stehen vor Anker, neue Schiffe gehen und kommen.
Unsere Maria-Angela steht schon bereit die uns, per Schiff, ins zauberhafte Fischerdorf Portofino begleit.
Wir genießen zauberhafte Ausblicke zum Cap Mell und den Seealpen,
bis hin zum Leuchtturm Punta del Capo der richtungsweisend den Seefahrern zum Ziel verhalf,
eine Traumkulisse erwartet uns im mondänen malerischen Fischerhafen,
mit seinen schmalen Fischerhäusern und deren ochsenblutroten und ockerfarbenen Fassaden.
Super Yachten tümpeln in der Nobelbucht von Portofino, dem teuersten Ankerplatz der Region,
nun besuchen wir die altwürdige Abtei San Fruttuoso, sie gibt hier an den Ton.
Wir besichtigen die dreischiffige Basilika
mit 3 Absiden und Halbtonne,
nach und nach gebaut, jedoch im 10. Jhd.
schon begonnen.
Wir gelangen in den zweigeschossigen
Miniatur Kreuzgang, entstanden unter
Verwendung
von antiken Bausteinen im 13. Jhd..
Umfasst 9x12 m und ist mit einer 8 bogigen
Loggia arabischer Säulen verbunden.
In der anschließenden Krypta sind die auf
Zwergsäulen ruhenden Steinbaldachine der
Doria-Gräber zu bewundern,
die normal sterblichen früherer Zeiten haben
ihre letzte Ruhe in einer Seebestattung
gefunden.
Seit dem 18. Jhd. ist das Kloster verwaist
die Mönche wurden, mit den Wirren der
Zeiten vertrieben,
so ist heute, noch der Hauch der
Vergangenheit geblieben.
Mittagspause und nächste Station, das
Hafenstädtchen Camogli, malerisch gelegen,
ist nun präsent,
unter der Fülle von reizvollen Städtchen
setzt Camogli, die Stadt der 1000 Segel
einen besonderen Akzent.
Die siebenstöckigen Häuser am Steilhang
mit den rosa, orange und gelb Tönen und den
grünen Fensterläden prägen das Stadtbild zu einer gewissen Prominenz.
Der kleine Hafen wird von der Kirche San Maria Assunta beherrscht, die wir nun erkunden.
Gleich beim Eintreten sind wir überwältigt vom reichen Goldschmuck den wir staunend bewundern,
und der üppigen Gemäldeausstattung im prächtigen Innenraum den man zu bauen begann im 12. Jhd..
Die Stilrichtung ist dem barocken Zeitalter angelehnt,
entfaltet, durch die elektrische Beleuchtung der kostbaren Lyster,
eine Pracht und einen Glanz der wie durch Zauberhand strahlend verschönt.
Wir nützen nun eine eigene Zeit, jeder auf seine Art
und treffen uns, zur vereinbarten Zeit zur Weiterfahrt.
Mitten in der Hanghöhe haben wir das Linienschiff erspäht,
wie es in der kleinen Bucht vor Anker geht.
Es bringt uns nun nach Rapallo und der Bus anschließend zum Hotel zurück,
wieder geht ein wunderschöner Tag zu Ende erlebnisreich und voller Glück.
4. Tag Portovenere und Insel Palmeria
Unser täglicher Rhythmus bestimmt den Tagesablauf,
nach unserem super Frühstück geht's nach Portovenere ein Bilderbuch-Ort im 13. Jhd. erbaut.
Hier beginnt die Führung, wer will kann sich Patrizia anschließen, oder den Ort eigenständig erkunden,
zuerst jedoch, wollen wir die Seefahrer und Pilgerkirche San Lorenzo bewundern.
Die nach Brand und Kriegsschäden, unter Verwendung alter Teile umgebaut wurde,
so geschehen im 11. Jhd..
Über den Hauptportal ist das gotische Relief der Rosette, des hl. Laurenzius angebracht,
Attribut seines Martyriums als man ihn geschunden.
Der Innenraum enthält Gemälde, darunter die Madonna
Branca auf Pergament gemalt,
auch ein syrisches Elfenbeinkästchen, Schätze aus
Kreuzzügen stammend werden hier verwahrt.
Jetzt sammeln wir uns um Patrizia und wandern oder
fahren zur Burg hinauf,
mit Ihrem unermesslichen Wissen klärt Sie uns in
interessanter Weise über 1.000 Jahre
Burggeschehen und Geschichte auf.
So wissen wir nun, dass das Castello 1162 errichtet und
1453 wieder zerstört wurde, und
im 16. und 17. Jhd. zur heute noch bestehenden Anlage
ausgebaut wurde.
Es galt als sicherster Ort uneinnehmbar diente zum
Schutz und als Festung, man konnte auf der Meerseite die ganze Küste einsehen,
aber es diente auch als Gefängnis für Könige, Karl der 5. hatte Franz den 1. hier eingekerkert
niemand konnte für ihn einstehen.
Im 16. Jhd. kam unter den einflussreichen Familien Andrea Doria und Drum von Genua,
Reichtum und Gold aus Amerika.
Die Familien herrschten 150 Jahre solange währte auch die Blütezeit,
doch dann verloren sie alles, Einfluss und Ansehen so begann das Leid.
Der Volksmund prägte, den noch heute gültigen Satz
nämlich ,,alles für die Katz" oder ,,auf der linken Seite der Katz".
Wir machen nun eine Mittagspause und treffen uns wieder am ehemaligen Einlasstor,
der zweite Teil der Führung mit Patrizia steht nun bevor.
Gleich am Kai Doria bilden die hohen, engen turmähnlichen Häuser aneinanderreihend zugleich eine
mittelalterliche Stadtfestung,
diese galt als einzigartig in ihrer Art uneinnehmbar für Ligurien und Umgebung.
Von hier aus wurden alle Handelsschiffe kontrolliert, ausgeladen, Waren gezählt und gewogen,
eine Einnahmequelle, der 10. Teil war Zoll, so war alles gerecht und keiner betrogen.
Wir spazieren durch die mittelalterliche schattige Via Capellini die als Hauptstraße gilt,
an ihrem Ende bietet sich uns ein unvergleichliches Bild.
Vor uns erhebt sich die uralte Küstenkirche San Pietro
in seiner monumentalen Erhabenheit,
über schroffen Blöcken nach genuesischer Sitte,
schwarz-weiß gebänderter Beschaffenheit.
Auf den Resten eines Tempels wurde im 6. Jhd. eine
kleine Kapelle errichtet und im 13. Jhd. noch
erhaltenes in den gotischen Neubau integriert,
2 Bauphasen sind zu unterscheiden, mystisch und
dunkel uns der 1. Eindruck berührt.
Gleich rechts die halbkreisförmige Apsis und der
Marmorfußboden aus frühchristlicher Zeit
Mosaik Einlegearbeiten und deren Bedeutung
beschäftigen Archäologen noch heut.
Man glaubt 2 Sonnen oder 2 Sterne zu erkennen,
jedoch sicher kann man die Motive nicht benennen.
Neben San Pietro gibt die Loggia der Verliebten einen weiten Blick frei,
wir genießen einen sagenhaften Ausblick über Meer und Berge, ganz Cinque Terre ist dabei.
Ein kleiner Teil unserer Gruppe erklimmt noch eine nah gelegene Kirche deren Besichtigung sich lohnt
hoch oben auf dem Gipfel des Berges sie thront.
Wir finden uns alle am vereinbarten Platz zur Bootsfahrt wieder ein,
Auflage von Patrizia, alle müssen pünktlich sein.
Die Insel Palmeria steht nun auf unserem Programm,
ein üppiger Naturpark lockt, man Strände und Felsen sehen kann.
Dutzende von Booten, die in der malerischen Bucht schaukeln, lustig und bunt,
von weitem sieht man trutzige Burgen aus dem vergangenen Jhd..
Auf unserer wunderschönen Fahrt auf dem Mittelmeer, bei gleisender Sonne und fechelndem Wind,
umfahren wir die kleine Insel Tino und Timeto die schon in die Ferne gerückt sind.
Unsere letzte Station, das Hafenstädtchen Lerici, steuern wir bereits an,
dieser in römischem Zeitalter gegründete Ort, am Fuße des felsigen Vorgebirges,
eine mittelalterliche Burg aufweisen kann.
Man kann sich der Magie der Villen, Gärten und Strände kaum entziehen,
die hübsche Altstadt von Lerici hat dieser Gegend einen besonderen Charme italienischen Flairs verliehen.
Glücklich und voll neuer Eindrücke kehren wir ins Hotel zurück
Ein wundervoll anstrengender Tag und wieder ein neues Glück.
5. Tag. Carrara
Am heutigen Tag steht eine Stadtführung auf dem Programm,
für uns ist Carrara ein Begriff, ist doch der weiße Marmor
weltbekannt.
Wenn wir an bildhauerische Werke eines Michelangelo denken,
fällt uns die berühmte Pieta in der Peterskirche in Rom ein,
schlanker weißer Marmor aus Carrara zu göttlicher Erhabenheit
gemeißelt, edel und fein.
Jetzt wissen wir, dass Carrara von den Römern im 1. Jhd.
gegründet, einige km vom Meer entfernt liegt,.
und sie der beeindruckende Hintergrund der weiß glänzenden
apuanischen Alpen umgibt.
Hier im Steinbruch wird in 3 Tälern, so unsere Gabi, der edel kristalline Kalkstein, ein Sedimentgestein
aus den Bergen gesägt,
dies geschieht seit 2.000 Jahren in über 400 Steinbrüchen bis in 1.000 m Höhe und hat die Landschaft
geprägt.
Mitten im Carraragebiet dürfen wir zusehen, wie mühsam der Abbau ist,
die zur Zeit größte Abbaufläche im Untertagebau geschieht.
3.000 Beschäftigte hier in Brot und Arbeit stehen,
unzählige LKW 3x täglich ihr Soll erfüllend über dem Berg donnern, gefahrvoll ist es, dort über die
Straße zu gehen.
Wir hören, dass in alten Zeiten Tag ein Tag aus, schwer beladene Ochsenfuhrwerke
über den Berg karrten,
in der Gluthitze durch lange Arbeitszeiten beim anstrengenden Abbau sichtlich ermarterten.
Heute, man mit dem Industriediamantendraht den Stein zu Blöcken zersägt,
jedoch 1 m Draht kostet 180 , was empfindlich zu Buche schlägt.
Gabi erklärt, dass der teuerste Stein der Statuario ist,
seltener vorkommt und 1 Tonne Stein 4 ½ Tausend verschlingt.
Dem ehemaligen Feldmarschall Mussolini wurde während des Hitlerregimes
ein sagenhaftes Geschenk verehrt,
ein Marmorblock 2,34 m hoch, 2,34 m breit, 17 m lang, 360 t schwer.
Heute wird der Geröllabbau in 3 Körnungen sortiert,
findet Verwendung in der Bauindustrie, Straßenbau, Kosmetik,
Farbenbereich
eine zusätzliche Geldquelle, gut fundiert.
Carraras Exportschlager heißt, Marmor für die Welt,
dazu sich auch Japan und die USA gesellt.
Den Mittelalterlichen Stadtkern bestimmt, wie sollte es anders sein,
Marmor in jeder Variation gleich fällt uns ins Auge, die weiße gestreifte Fassade des
Romanisch-gotischen Doms.
Wir verweilen im Inneren wo gleich die Kanzel aus Marmor hervorsticht,
und auch Skulpturen und das Taufbecken aus weißem Marmor gearbeitet ist.
Nun wartet der Bus, wir treffen uns etwas verspätet am vereinbarten Ort,
wir haben keine Eile, wir müssen ja nicht an Bord.
Heute kommen wir zeitig ins Hotel der Nachmittag steht zum freien Verfügen,
Baden, Essen, Koffer packen ist heute noch unser Vergnügen.
6. Tag Heimreise
Wir nehmen Abschied vom lieb gewonnen Hotel AMBASCIATORI,
von der ligurischen Küche, vom Strand und Meer,
und vom schönsten Küstenstrich nämlich der Cinque Terre.
Wir fahren auf die Autobahn Parma, Mantua, Verona wo wir eine
Mittagspause einlegen,
von 12.00 -14.00 Uhr dürfen wir uns in Verona umsehen,
wer könnte da am Kolosseum vorübergehen.
Das Wetter gibt ein Abschiedskonzert die Sonne viel Wärme verspricht,
und über allem wölbt sich ein Himmel mit einem einzigartigen Licht.
Wir nehmen unsere Fahrt wieder auf Trento, Bozen, Brixen sind nächste Stationen,
jetzt ist eine Kaffeepause angesagt,
mit selbst gebackenem Kuchen sind solche Rasten sehr gefragt.
Wir durchfahren den Brennerpass und kommen ins Österreicher Land,
Innsbruck dann fängt schon unser schönes Bayern an.
Mittenwald, Garmisch, Schongau kommt schon unserem heimatlichen Gefilden nah,
Schwabmünchen Stuhler-Hof, dann sind wir daheim, wir sind wieder da.
Sehr interessant ist es zu wissen wie viel Tunnels wir gefahren sind,
Unsere Hermine hat sich die Mühe gemacht und so sind wir jetzt im Bild.
So haben wir 82 Tunnels durchfahren was eine beachtliche Summe von 75 km ausmacht.
Ein kleiner Rückblick
Unvergesslich wird uns die alte Kulturlandschaft in Erinnerung bleiben,
die in uns magische Sehnsüchte und Bilder irdischen Glücks verleihen.
Wo die Städtchen und Dörfer kühn an den Fels über dem Meer kleben,
und den Weg über Bahn, Boote, Schiffe und zu Fuß freigeben.
Wo mediterraner Flair und die Gemütlichkeit mitten im Leben verbindet
und der Hauch der Jahrhundertwende in mondänen Seebädern sich wieder findet.
Wo mittelalterliche Bergdörfer, flache Sandstrände und hohe Felsklippen Kontraste aufzeigen
und imposante Palazzi, mondäne Villen und windschiefe Fischerhütten Parallele aufweisen.
Wo die Küste der aufgehenden Sonne wild und zerklüftet ist,
und soweit das Auge reicht es Rebterrassen aus Sandstein , Mergel und Ton Schiefer gibt.
So haben wir Cinque Terre als schönsten Küstenabschnitt Italiens lieben gelernt,
voller Begeisterung dem Herzen nah und doch so weit entfernt.
So war unsere Fahrt wieder ein voller Erfolg, wieder sind wir super chauffiert worden,
unser besonderer Dank gilt unserem Friedel und Sohn Richard,
wir verleihen ihnen den deutschen Fahrerehrenorden.
Unserem gesamten Reiseteam lag stets am Herzen, unser Wohl und Weh,
so wurden wir liebevoll bedient und versorgt von unserer guten Fee.
So fühl ich mich beflissen auch ihre Backkunst zu erwähnen,
denn unsere Rosmarie ließ es sich auch nicht nehmen,
uns mit ihren köstlichen selbstgebackenen Kuchen zu verwöhnen.
Auch besten Dank für Aufzeichnungen und Hinweise, sowie Literatur und Geographie,
ebenso war unser Seppel mit von der Partie, denn Hand in Hand ist´s eine Harmonie.
So sind wir wieder voller Zuversicht,
dass auch die göttliche Vorsehung wohlwollend mitspricht
im nächsten Jahr, zur neuen Fahrt wieder ein grünes Licht.